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Der Büxen-Plan ist revidiert und die Holzwand leuchtet

05/04/2011

Ich habe ein verrücktes Wochenende hinter mir, und erst noch ein verlängertes. Heidi Kathan (Armin’s Frau) feierte gestern Montag ihren XX-igsten Geburtstag, sinnvollerweise war das Wochenende in Oberlech für Armin’s Familie reserviert. Betonung liegt auf ‚reserviert‘. Um das Projekt dennoch rasch vorantreiben zu können, habe ich mit Armin vereinbart, dass ich am Sonntag später Nachmittag nach Oberlech fahre um die Pläne zu besprechen. Betonung liegt auf ‚vereinbart‘. Deshalb habe ich am Samstag eine längere Mountainbike-Tour, unter anderem nach Brunni, geplant. Betonung liegt auf ‚geplant‘. Natürlich kam es anders: Samstag Vormittag, schon in Bikekleidung, ruft Armin an und bittet mich bereits am Samstag nach Oberlech zu kommen. Prioritäten sind Prioritäen, die Tour wird stark gekürzt (es reicht dennoch für schmerzendes Sitzleder bei der ersten Ausfahrt), rasch gepackt und 120min später fahre ich quietschend (mein Auto hat zurzeit eine Persönlichkeits-Störung und hält sich für eine Quietschente…) in Oberlech ein. Weitere 5 Minuten, mein Gepäck steht noch im Eingang, sitze ich auf der Terasse mit einem Glas Crémant in der Hand und diskutiere mit Angelika, Armin’s Schwester. Ich will Euch nicht langweilen mit detaillierten Belegen des verrückten Wochenendes, aber hier einige Highlights:

  • es sind deutlich mehr als nur die 4-köpfige Kathan-Familie am Kathan-Esstisch, soviel zur Geburtstags-Idylle
  • 4-stündige Führung durch das umgebaute Elternhaus, Armin’s Schwester Angelika lebt dort mit ihrem Mann. Das Haus nur spektakulär, ich sehe meine Küche.
  • die revidierten Pläne diskutiert und für gut befunden (ich weiss, ist etwas bieder formuliert, aber Details werden noch keine genannt, zuerst kommt der Gemeindegang. Nur soviel: die Holzwand leuchtet…)
  • Schneggarai-Festle besucht mit anschliessenden längeren Diskussionen…
  • Fahrt nach Innsbruck am Montag, Armin erzählt mir von seine Idee mit dem Haus KAR, wir vereinbaren das weitere Vorgehen. Ich schweige wie ein Grab…
  • Armin und ich ‚besuchen‘ Heidi’s Geburtstags-Kaffeeplausch mit ihren Kolleginnen. Es entbrennen kontroverse Diskussionen über Politik (die einen rot, die anderen liberal) und Feminismus (die einen glühend pro, die anderen pro Frau aber contra Feminismus)
  • Besuch von mehreren Objekten (Einfamilienhäuser im Bau, 2 M-Preise sowie 2 Banken) zur Veranschaulichung von guter Architektur
  • Besuch in den Büros von holzbox.at, alles ist durchdacht und kreativ, ich würde mein Büro sofort eintauschen. Oben gibts zwei Betten und ein Dusche falls es spät wird oder für Gäste. Ganz zuoberst, quasi schwebend über dem Abgrund steht die Holzbox, das kleinste Penthouse der Welt!
  • Rückfahrt mit Andy Keel ‚im Gepäck‘, wir treffen ihn zufällig auf der Hungerburg-Baustelle. Ich liefere ihn in Feldkirch ab.
  • Montag 21.30h bin ich wieder zurück in Bäch, und zwar ‚düre wie nes Schitt‘

Übermorgen ist Verschreibung…

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